Ing. Johann Nemecek
07.03.1947 – 31.08.2025
Diese Website ist Hans gewidmet. Ein digitaler Raum für Familie und Freunde, um in liebevollen Erinnerungen zu stöbern und das Andenken an ihn gemeinsam zu bewahren.
Kindheit & Jugend
Die familiären Wurzeln von Hans spiegeln den Fleiß und den Aufbaugeist seiner Eltern wider. Er war der Sohn von Johann Otto Nemecek (1917–2012) und Margaretha Nemecek, geborene Mallik (1918–2012). Die Entwicklung der Gablonzerwerke in Oberösterreich war eng mit dem Lebensweg seines Vaters verbunden, der sich vom Lagerhalter bis zum Direktor der Genossenschaft in Enns hocharbeitete.
Gemeinsam mit seiner Schwester Margret wuchs Hans zunächst in Neu-Gablonz 12 auf, bevor die Familie in das neu errichtete Haus in der Walderdorffstraße 11 zog, wo er eine behütete Jugend verbrachte.
Zum Foto (ca. 1954):
Das Bild zeigt Hans in der Mitte sitzend, das Mädchen im weißen Kleid ist seine Schwester Margarete.
Ausbildung & Beruf
Bis 1963: Volks- und Hauptschule in Enns
1963–1967: Ausbildung an der HTL Krems, Abschluss mit der Reifeprüfung
1967–1968: Präsenzdienst beim Österreichischen Bundesheer, Ausbildung zum Reserveoffizier (Abschluss als Oberleutnant der Reserve)
1968–1971: Vermessungstechniker bei der VÖEST
1971–1979: Bautechniker im Architekturbüro Scheichl und Treml, Linz
1979–1982: Bautechniker im Büro von Architekt Dipl.-Ing. Wolfgang Kaufmann, Linz
1982–1987: Verkaufskonsulent im Apparthotel Kulmhof in Tauplitz
1987–2009: Angestellter und Projektmanager bei der gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft NEUE HEIMAT LINZ
2009: Antritt des wohlverdienten Ruhestands
Familie & Freunde
Die tiefen Beziehungen zu seiner Familie und seinen Freunden prägten Hans zeitlebens. Seine Hochzeit mit Gerlinde im Jahr 1972 sowie die Geburt und das Heranwachsen von Tochter Sylvia waren für ihn von unschätzbarem Wert.
Neben der Familie war sein Lebensweg von zahlreichen, engen Freundschaften gesäumt. Viele dieser wertvollen Verbindungen hielten über Jahrzehnte und bereicherten sein Leben ungemein – sei es durch seine Arbeit oder seine vielen Hobbys.
Ob in Enns, in Tauplitz oder an seinem letzten Wohnort in Traun: Überall hinterließ Hans bleibende Spuren der Gemeinschaft.
Sport & Reisen
Wann immer es möglich war, genoss er die Zeit mit seinen Weggefährten bei gemeinsamen Golfreisen, Skifahren Bergtouren sowie Tennis- und Billardturnieren. Seine Leidenschaft für Billard krönte er in den 1990er-Jahren sogar mit dem Titel des Seniorenstaatsmeisters.
Mit engen Freunden erfüllte er sich zudem den Traum einer Weltreise. Doch es mussten nicht immer die großen Abenteuer sein. Hans war ebenso glücklich, wenn er einfach in geselliger Runde mit lieben Menschen beisammen sein konnte.
Wir blicken voller Hochachtung auf die Tapferkeit zurück, mit der Hans seiner schweren Krebserkrankung begegnete. Trotz abnehmender körperlicher Kräfte trug er sein schweres Leiden mit einer tiefen, bewundernswerten Geduld bis zu seinem Tod. Er bleibt uns als großes Vorbild an innerer Stärke in Erinnerung.
08.08.2025
Zentrum Betreuung und Pflege St. Dionysen
Ein erfülltes Leben trägt immer zwei Seiten in sich. Wo wir das Schöne feiern, müssen wir auch das Schwere annehmen – denn das Hell und das Dunkel gehören untrennbar zusammen, im Alltag wie auf dem letzten Weg.